Neuigkeiten des Adventistischen Pressedienst

Genf: Adventistische Eltern gründen zweisprachige Tagesschule

Genf: Adventistische Eltern gründen zweisprachige Tagesschule
Eltern der englischsprachigen Ortsgemeinde der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Genf haben die Adventist International School AIS, eine zweisprachige Privatschule, gegründet. Sie ist als Tagesschule konzipiert, in der Französisch und Englisch gesprochen wird. Die beiden Lehrerinnen unterrichten acht Kinder im Alter von vier bis acht Jahren, deren Eltern die englisch- oder portugiesischsprachige Adventgemeinde in Genf besuchen. Die Tagesschule hat nach der vorläufigen auch die endgültige Genehmigung von den Behörden erhalten und ist in Räumlichkeiten des protestantischen Kirchgemeindehauses in Petit-Saconnex, knapp zwei Kilometer vom Bahnhof entfernt, eingemietet. Laut der Kommunikationsabteilung der Adventisten in der Romandie (FSRT) werden die Schulkosten durch einkommensabhängige Schulgelder der Eltern sowie durch Beiträge von Mitgliedern der englischsprachigen Ortsgemeinde gedeckt. Der Unterricht werde nach dem gültigen Lehrplan der Romandie und des Tessins (Plan d’études Romand) gestaltet und enthalte zusätzlich auch biblische Elemente, sagte Sabina Cabungcal, Rektorin der zweisprachigen Schule. Gegenüber der Schule befinde sich ein Park, der für die Schule sehr wichtig sei, da die Kinder öfters draußen seien. Adventisten unterhalten weltweit 8.515 Schulen Die weltweit 21 Millionen Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterhalten global das größte protestantische Bildungssystem mit 8.515 Grundschulen, höheren Schulen und Universitäten, die von 1,95 Millionen Schülern und Studenten besucht werden. (Statistik von Ende 2017). Mehr Informationen zur Adventist International School AIS: www.aisgeneva.ch (Webseite im Aufbau).
Genf: Adventistische Eltern gründen zweisprachige Tagesschule was first posted on Januar 22, 2020 at 8:36 am.
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Medienkongress plädiert für glaubwürdigen Journalismus

Medienkongress plädiert für glaubwürdigen Journalismus
Etwa 150 Medienschaffende aus unterschiedlichen Sparten kamen zum 6. Christlichen Medienkongress vom 16.-18. Januar 2020 in das Haus Schönblick nach Schwäbisch Gmünd. Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wie HopeMedia, Advent-Verlag und APD Adventistischer Pressedienst waren als Aussteller vertreten. Glaubwürdigkeit – Unglaubwürdigkeit Es brauche in unübersichtlichen Zeiten einen guten Journalismus, der glaubwürdig ist, so der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF), Oberkirchenrat Markus Bräuer (Frankfurt am Main), bei seinem Grußwort zu Beginn der Tagung. Die Thematik beschäftigte sich mit der Glaubwürdigkeit und Unglaubwürdigkeit der Medien in digitalen Zeiten. Der promovierte Physiker und Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Dr. Jörg Dechert, ist in seinem Eingangsreferat überzeugt, dass immer mehr Medien ein Glaubwürdigkeitsproblem hätten. Hanno Terbuyken, Leiter digitale Kommunikation beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), ergänzt: „Wir leben in einer Welt, in der jeder jedem alles erzählen kann, vor allem in den sozialen Netzwerken.“ Deshalb dürften Journalisten, so Corinna Buschow (Berlin), Chefkorrespondentin des Evangelischen Pressedienstes (epd), sich nicht mit einer Sache gemein machen, auch nicht, wenn sie vermeintlich gut sei. Vielmehr seien sie gefordert, im Zweifel nachzuhaken und zu misstrauen. Hass in sozialen Medien Dem Bereich sozialen Medien wurde während des Kongresses besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Glaubwürdigkeit werde von anderen zugesprochen, meinte am zweiten Tag des Medienkongresses die Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr (Hannover). Es gehe um Glaubwürdigkeit der Medien, Glaubwürdigkeit der digitalen Kommunikation, und der zunehmenden Gewalt und Hass im Netz. Nach den Worten von Terbuyken seien Hass und Hetze im Netz deshalb so groß geworden, weil man sie liken kann. Trotzdem sollten Kirchen social media als Chance begreifen, entgegnet Uwe Vetterick, Chefredakteur der sächsischen Zeitung. Und Bernd Merz ermutigt mit dem hoffnungsvollen Ausblick: „Gott ist da, den bekommt ihr nicht weg.“ Das größte Korrektiv, so Terbuyken, […]
Medienkongress plädiert für glaubwürdigen Journalismus was first posted on Januar 21, 2020 at 10:07 am.
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Buchankündigung: „Gemeinsam für Flüchtlinge“

Buchankündigung: „Gemeinsam für Flüchtlinge“
Ende Januar erscheint das Buch „Gemeinsam für Flüchtlinge“, herausgegeben vom gleichnamigen Aktionsbündnis der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Der Autor, Horst Friedrich Rolly, Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg, blickt darin auf die ehrenamtliche Flüchtlings- und Integrationshilfearbeit der vergangenen vier Jahre im Kontext der adventistischen Freikirche zurück. Angela Merkels Satz „Wir schaffen das!“ steht am Anfang einer Integrationsdebatte, die neben kritischen Stimmen auch eine neue Bürgerbewegung hervorgebracht hat. Teil dieser ehrenamtlichen Bewegung ist das Aktionsbündnis „Gemeinsam für Flüchtlinge“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Wie der Verlag mitteilte, beschreibt Rolly vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Integrationsdiskurses in der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Faktoren der Integration von Geflüchteten das Verhältnis von „sozialem Kapital“ und Ehrenamt sowie dessen Bedeutung für die Gesellschaft. Auf Grundlage der Evaluierung dokumentiert das Buch Aktivitäten, Wirkungen und Lernerfahrungen der ehrenamtlichen Projektarbeit mit Geflüchteten im Rahmen des im Herbst 2015 initiierten Aktionsbündnisses „Gemeinsam für Flüchtlinge“. Darüber hinaus wird dieses Engagement in den politischen und gesellschaftlichen Integrationsdiskurs in der Bundesrepublik Deutschland eingeordnet. Nicht zuletzt würdigt das Buch den zivilgesellschaftlichen Beitrag von Gemeindeprojektgruppen zur Bewältigung dieser Herausforderung. Von Interesse sind die Erfahrungen in den Projekten selbst, die in ausgewählten Berichten, beispielhaften Geschichten, Einzelschicksalen sowie zusammenfassenden Auswertungen zugänglich gemacht werden. Die Publikation mit der ISBN 978-3-7329-0631-4 erscheint im Verlag Frank & Timme zum Preis von 19,80 Euro.
Buchankündigung: „Gemeinsam für Flüchtlinge“ was first posted on Januar 17, 2020 at 3:25 pm.
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